Bahngelände reicht für Bahnsteig und Halteplätze völlig aus

Die Aktivisten der Lumdatalbahn scheuen keine PR-Aktion, um das Ziel Reaktivierung der Lumdatalbahn zu erreichen. Jüngst war RTL II Hessen vor Ort, um über die Bemühungen der Lumdatalbahn-Befürworter zu berichten. Manfred Lotz vom LB-Verein berichtete dazu, dass die Flurstücke des ehemaligen Containerstandortes für Geflüchtete für einen Park-und-Ride-Parkplatz seitens der Stadt unbedingt vorzuhalten sind. Verschwiegen wird scheinbar bewusst, dass damit die Stadt Allendorf (Lumda) den ersten Schritt zur finanziellen Beteiligung an der Reaktivierung der Bahnstrecke macht. Die CDU sagt dazu: "Hier werden 150.000 Euro geschickt verpackt auf die Bürgerinnen und Bürger der Stadt verteilt. Die Erhöhung der Grundsteuer um mindestens 100 Euro je Grundbesitzer wird damit in Kauf genommen. Die Mär von der kostenlosen Bahntrasse kann dann seitens der Bahnbefürworter weitererzählt werden."
Die CDU Allendorf (Lumda) spricht sich nach wie vor gegen die nach ihrer Ansicht unnötige Reaktivierung der Lumdatalbahn aus. Zur aktuellen Haushaltsdiskussion 2019 fordern wir die Vermarktung der genehmigten Baulandflächen Flur 8, 159/8-10, da sie nachweislich die Planungen für die Lumdatalbahn nicht berühren. Gemessen vom Bahnsteig bis zum öffentlichen Weg sind es 11,5 m, das reicht für den Bau eines Bahnsteigs und eines Wartebereichs für Busse bzw. Pendlerfahrzeuge. Für Park-und-Ride-Plätze ist auf dem Bahngelände in östlicher Richtung weiterhin genügend Platz. In direkter Nachbarschaft zum Bahnhof befinden sich Buswartebereiche in der Bahnhofstraße.

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